motoraver vorsprung

Print ist tot. Genau so tot wie Punk. Schuld ist die böse Globalisierung und natürlich die doofe Digitalisierung. eBook-Reader statt Taschenbuch, Download statt Plattenladen. Erfolg definiert sich über Umsatz. Wer Autos verkaufen muß, verzichtet lieber auf Designexperimente. Wer in die Charts will, macht lieber Pop als Punk. Und wer mehr Magazine verkaufen will, schreibt am besten über Dinge, die sowieso jeder kennt und versteht. Jeder guckt bei jedem ab. Wie in der dritten Klasse. Pressefreiheit? Zu gefährlich. Innovation? Überflüssig. Qualität? Zu aufwendig. Schönes Papier? Zu teuer. Revolution? Lieber nicht. Willkommen im Mainstream.

Vor vier Jahren erschien Nummer 30, die vorerst letzte Ausgabe vom Motoraver Magazin mit dem Schlußsatz „Wir sehen uns wieder, wenn die Zeit reif ist“. Seitdem beobachten wir aus sicherer Entfernung hinter der Panorama Frontscheibe, was so läuft auf dem Sektor der Oldtimerei. Große Verlage platzierten vielversprechende Drivestyle-Titel in der frei gewordenen Parklücke, die aber wenig später aus absatzpolitischen Gründen in der optischen und inhaltlichen Belanglosigkeit versanken. Der Rest versucht sich im Internet an SEO-verseuchten Artikeln, um überhaupt irgendeine Relevanz zu erhaschen.

Und jetzt? Die Zeit IST reif. Motoraver kommt wieder. Analog. Ab Sommer 2013!

auto punk magazin motoraver 2013

Motoraver ist keine Mode, Motoraver ist eine Marke.

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