12.06.1972: Alfonso Saeca meldet im italienischen Messina seine nagelneue Alfa Romeo Berlina 2000 an. Nach einer stürmischen Jugend als Fluchtwagen gelangte die damals schnellste Mittelklasse-Limousine Europas nach Deutschland. Alfonso konnte nicht ahnen, dass die renntaugliche Berlina mit dem legendären Doppelnocker nach einigen Umwegen 1998 bei mir landen würde. In einer DAZ-Anzeige entdeckte ich den Wagen zwischen lauter Volvos und hab´ sofort zugeschlagen.

Der Motor war schlecht repariert mit einem zu langen Stehbolzen, so daß die beste und teuerste unter den damaligen Alfa-Werkstätten Hamburgs – Furiani – das berufene Händchen anlegte. Resultat: Tiefer, breiter, lauter, schneller – und ich um 20 Mille leichter. Egal, mit Kumpel Kay haben wir die alte Lady rennfertig gemacht und 2003 beim berühmt-berüchtigten Fireball-Rennen gemeldet. Sieg. Aber kein Heil, denn im wilden Osten wurde dem Alfred das Hosenrohr abgerissen. Noch heute werde ich auf den Höllenlärm bei der Zielankunft angesprochen… Spätfolge Lagerschaden, Motor gemacht, weiter heizen.

2009 nochmal das Ganze nach Kolbenringschaden und jetzt schon 40. Geburtstag. Ein Autoleben ähnlich dem Rock´n´Roll-Lifestyle von Keith Richards. Aber weiter gehts, Gas ist links und die beiden Eduardo Weber werden dieses auch weiterhin sauber aufbereitet in die hemisphärischen Brennräume pumpen.

12.06.2012: 144.000 km später in Hamburg – St. Pauli, Thadenstrasse – kurze Ausfahrt zum 40. Geburtstag, Bier mit Helge, Fotos, Film und ab.

Böhnies Alfa wird 40 from Motoraver on Vimeo.