Neben der Schlepper Post und der St. Pauli Dickerchen geht eine weitere automobile Komplettlösung für Dauermasturbanten mit Führerschein Klasse 3 an den Start. Das Backseat Magazine verbindet auf einzigartige Weise den intellektuellen Tiefgang Alf Cremers mit dem grafischen Anspruch der Gelben Seiten. Knallhart recherchierter Gefälligkeitsjournalismus in Verbindung mit weit geöffneten Hauben und Körperöffnungen. Geile Karren und Pornographie gehören einfach zusammen. Spätestens seit Gott das Benzin erfand und Linda Vaughn den Hurst Shifter einführte. Wer auf den unzähligen tollen Seiten im Vollfarbdruck kein Thema findet das ihn interessiert, hat entweder zu lange aufm Christopher Street Day einen Parkplatz gesucht oder mal wieder die Kündigungsfrist fürs Oldtimer Markt-Abo versäumt.

Wie so viele Neuerscheinungen auf dem deutschen Printsektor wird auch sich auch das Backseat als Eintagsfliege entpuppen und verglühen oder von der Konkurrenz aufgekauft und eingestampft werden. Dieses Druckerzeugnis gehört nicht zum Dauersortiment des pottenlangweiligen deutschen Zeitschriftenmarktes, potentielle Leser sollten sich also bevorraten. Laut der drogensüchtigen Redaktion des Schmierblatts ist Ausgabe #2 mit einer inflationären Hobby-Auflage von 100 Stück am Markt und nur über die in der Südsee gehostete Webseite nach Vorlage eines gefälschten Schülerausweises zu beziehen. Da Insiderinformationen zu Folge nur osteuropäische Halbschönheiten ihre Weichteile ins Objektiv hielten, kostet das literarische Highlight trotz Kleinserie nur 5 Euro pro Heft.

 

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