Es war nicht alles düster und mattschwarz in der postapokalyptischen Übermorgenwelt. Um überhaupt noch etwas Respekt auf den Endzeit-Highways zu ernten, lackierten die Mechaniker der Main Force Patrol ihre Bullenwagen dreifarbig bunt. Als Pursuit oder Interceptor Einsatzwagen sollten diese Karren für den letzten Rest an öffentlicher Ordnung sorgen. Ernst genommen haben das die degenerierten „Höllenjockeys“ natürlich nicht. Genau so wenig wie die Erbauer dieser Replikas, die den Film entweder total besoffen gesehen haben oder mangels Nachschub an Ford Falcon XB Sedan Limousinen auf europäisches Blech-Methadon ausgewichen sind.

Unseren Respekt haben sie aber trotzdem.

Ford Capri, Opel Kadett, Opel Commodore. Mit viel Phantasie werden auch brave Familienkutschen zu Bullenwagen. Dieser nur bedingt movie-correct lackierte C-Kadett, den Roop und Charlie wohl nicht mal als Leihwagen bestiegen hätten, nachdem sie mit ihrem Pursuit-Falcon durch einen Tappert Wohnwagen geflogen sind, ist übrigens zu verkaufen. C Kadett FOR SALE

Adrian Bennetts erstes Mad Max Projekt. Ein MFP Pursuit auf Datsun Basis. Der Wahl-Australier betreibt mittlerweile ein Mad Max Museum im Outback.

Schweden nach der Apokalypse. Opel Rekord in der atombombensicheren Bullengarage

„Wir sind hundertprozentig weg vom Fenster“ (Roop in Mad Max 1) Freie Interpretation auf Basis eines Ford XC Station Wagons

Apokalypse im Kino. Ford Mustang II zum Mad Max Revival

Schlüsselszene in Mad Max 1. Goose und Max in der Originalgarage. Als Drehort diente die Tiefgarage der Universität Melbourne.

Motoraver Ford Cortina MFP von Andy Holmes aus England.

Ihr habt selbst eine Endzeitkarre gebaut? Her damit. info@motoraver.de