Wenn der mattschwarze 69er Charger oder die rote 71er Chevelle SS durch das Bild brettern, dann ist man kurz für die inhaltliche Belanglosigkeit von „Drive Angry 3D“ entschädigt. Denn die Story der Michael de Luca Produktion ist nicht nur völlig an den Haaren herbei gezogen, sondern auch noch wahnsinnig schlecht umgesetzt. Mag sein, dass die Effekte des Films im 3D Kino die zahlreichen Hirnaussetzer wieder gut machen, aber 3D Fernsehen gehört noch nicht zum allgegenwärtigen technischen Standard und Amber Heard ist zwar sehr hübsch, aber doch irgendwie gesichtslos.

Man kann durchaus auch Gutes an dem Actionkracher mit Nicolas Cage finden, die meisten dieser positiven Punkte lassen sich in der IMCDb finden oder krachen laut in den Boxen. An Action wird nämlich in der Tat nicht gespart, man darf nur nicht mit sonderlich viel Anspruch ins Rennen gehen.

Eventuell ist Drive Angry 3D der drittschlechteste Film der Welt, denn es fallen einem dann doch immer noch zwei andere Filme ein, die noch schlechter waren.